Haar steht für Schönheit und erotische Anziehungskraft am lebenden Körper - losgelöst von diesem ist es jedoch menschlicher Abfall, wenn es nicht gerade von einem geliebten Menschen stammt. Die zeitliche Blüte des Haarschmucks lag im 19. Jahrhundert. Damals entstand Trauerschmuck und Freundschaftsschmuck, wie z.B. Ringe, Ketten und Broschen der Freundschaft - immer Schmuck aus Haaren vertrauter Personen - oder auch Bilder aus menschlichem Haar, die z.B. Blumen darstellten. Diese Haarschmuckmode endet im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts.
Eine erneute Wertsteigerung erfährt das Material Haar im 20. Jahrhundert durch die Verwendung in Kunstwerken.
Quelle: "Haar-Kunst" von Nicole Tiedemann
Eine Transformation vom "Ekelhaften" zum Ästhetischen:
In Robert A. Budzinskis Haarkunstwerken geht es nicht um einen emotionalen Charakter, auch nicht darum eine Vergegenwärtigung zu bewirken, wie oft in der modernen Kunst, wenn das Material Haar zum Einsatz kommt. Er will das Haar wertschätzen - zeigen, dass mit diesem Werkstoff schöne Dinge entstehen können, ohne die Ornamentik des 19. Jahrhunderts zu wiederholen. Ihm geht es darum die darstellerischen Einsatzmöglichkeiten dieses Materials zu zeigen und so setzt er es in seiner Naturfarbe, aber auch nachträglich eingefärbt "3-dimensional" auf der Fläche ein und kreiert damit ganz neue, faszinierende Haarbilder und Kettenanhänger. Der Friseurmeister und Haarkünstler Robert A. Budzinski präsentiert seine außergewöhnlichen Werke aus dem "Abfallprodukt Haar" im eigenen Salon. Dabei handelt es sich zwar um "Haarkunst", nicht aber um die Kunst der Frisuren, sondern um einzigartige "Gemälde" entstanden aus Haaren.
Mit seinen Werken / HAAR!-Arbeiten führt er uns die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten vor, die dieser Werkstoff bietet und macht uns bewusst, dass auch abgeschnittene Haare schön sein können!
Robert A. Budzinski zeigt uns, dass aus dem sauberen (frisch gewaschenen) "Abfallprodukt Haar" wunderschöne Bilder entstehen können, die diesem Material eine ganz neue und faszinierende Ästhetik verleihen.
Enthüllung der HaarKunstWerke MANHATTAN KOSMOS DIE KÖNIGIN LANZAROTE TOP CHIC ... im Salon BUDZ FRISEURE in München!

MANHATTAN mit "Making of" KOSMOS mit "Making of" DIE KÖNIGIN mit "Making of" LANZAROTE mit "Making of" TRZY KWADRATY mit "Makingof"
© Robert A. Budzinski, München, 2009
BUDZ FRISEURE - Robert A. Budzinski - Hesseloherstraße 1 - 80802 München - Telefon 089 - 381 02 943 - budzfriseure(at)email.de
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